AGB

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

1. Geltung
(1) Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die bei Auftragserteilung von Ihnen als Kunde anerkannt werden, regeln die Rechtsbeziehungen und Vertragsbedingungen zwischen Ihnen und Ariane Frank, im Folgenden mit „AF“ abgekürzt.                                   
(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

2. Leistung
AF führt alle Arbeiten und Leistungen (z.B. Leadership Coaching, Führungskräfte Workshops, Lernkultur Weimar) sorgfältig und unter Beachtung allgemeiner branchenspezifischer Grundsätze sowie gemäß vereinbarter Themen durch.

3. Vertrauliche Informationen, Datenschutz
Die VertragspartnerInnen werden wesentliche und nicht allgemein bekannte Angelegenheiten des anderen Vertragspartners mit der im Geschäftsleben üblichen Vertraulichkeit behandeln. Die VertragspartnerInnen werden personenbezogene Daten des jeweils anderen Vertragspartners nur für vertraglich vereinbarte Zwecke verarbeiten oder nutzen. Sie werden diese Daten insbesondere gegen unbefugten Zugriff sichern und sie nur mit Zustimmung des anderen Vertragspartners an Dritte weitergeben.

4. Urheberrechte
Seminarbegleitende Präsentationen, Unterlagen und elektronische Trainingsmedien unterliegen dem Urheberrecht und dürfen zu keiner Zeit und unter keinen Umständen fotomechanisch oder elektronisch vervielfältigt werden und nicht an Dritte weitergegeben werden. Eine Vervielfältigung/Verwendung und/oder Verbreitung der vorgenannten Werke durch den Auftraggeber bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung. Die Labels Lernkultur Weimar klassisch und Lernkultur Weimar modern sind eingetragene Wort-Bildmarken. Ihre Verwendung ohne meine Zustimmung ist untersagt.

5. Mitwirkungspflicht
Die VertragspartnerInnen verpflichten sich, bei eventuell auftretenden Leistungsstörungen, alles ihnen Zumutbare zu tun, um zu einer Behebung oder einer Begrenzung der Störung beizutragen.

6. Haftung
(1) Beratung, Training, Coaching und Vorträge werden nach dem derzeitigen aktuellen Wissensstand sorgfältig vorbereitet und durchgeführt. Für erteilten Rat und die Verwertung der erworbenen Kenntnisse übernimmt AF keine Haftung.

(2) AF haftet in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit von AF oder eines/r Vertretenden oder ErfüllungsgehilfInnen nach den gesetzlichen Bestimmungen. Der Schadensersatzanspruch für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht zugleich ein weiterer Fall zwingender Haftung nach Satz 1 oder 2 gegeben ist.

(3) Die Regelungen des vorstehenden Abs. 2 gelten für alle Schadensersatzansprüche (insbesondere für Schadensersatz neben der Leistung und Schadensersatz statt der Leistung), und zwar gleich aus welchem Rechtsgrund, insbesondere wegen Mängeln, der Verletzung von Pflichten aus dem Schuldverhältnis oder aus unerlaubter Handlung. Sie gilt auch für den Anspruch auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen.

(4) Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Vertragspartners von AF ist mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden.

7. Inhouse-Seminare, Beratung und Vorträge
Schriftlich verfasste Angebote sind bis zum angegebenen Datum gültig, längstens jedoch für drei Monate. Es gilt das Verfassungsdatum des Angebotes. Soweit nicht explizit anderweitig vereinbart, stellt die AuftraggeberIn kostenfrei die Räumlichkeiten zur Erbringung der Leistung sowie die Verpflegung der TeilnehmerInnen.

7.1. Auftragserteilung
Die Beratungs-, Trainings-, Coachings- und Vortragstätigkeit erfolgt grundsätzlich auf der Grundlage abgeschlossener Verträge bzw. rechtsgültig und schriftlich erteilter Aufträge. Diese müssen neben der Aufgabenstellung und Definition des Leistungsumfangs die einzuhaltenden Termine, die vereinbarte Vergütung und die Zahlungsmodalitäten enthalten.

7.2. Stornierung
Eine Buchung kann durch KundenInnen bis 60 Tage vor Veranstaltungsbeginn ohne Honorar schriftlich storniert werden. Bei einer Stornierung innerhalb von 60 Tagen vor Veranstaltungsbeginn bis einschließlich 30 Tage vor Veranstaltungsbeginn erheben wir 50 % des vereinbarten Honorars. Bei den Veranstaltungen der LERNKULTUR WEIMAR ist eine Stornierung bis 40 Tage vor Veranstaltung kostenfrei möglich. Bis 30 Tage vorher fallen 10% des Gesamtpreises an. Bei Absagen, die kurzfristiger als 30 Arbeitstagen vor Veranstaltungs- oder Seminarbeginn eingehen, berechnet AF die volle Vertragssumme. Kosten für Fremdleistungen gehen grundsätzlich zu Lasten des Kunden. Liegen besondere Umstände vor, die die Kundschaft nicht zu vertreten hat, wird eine einvernehmliche Lösung  gefunden.

7.3. Zahlungsbedingungen
Die KundInnen verpflichteten sich, wenn nicht Vorkasse vereinbart ist, nach Erhalt der Leistung innerhalb von 10 Tagen ab Rechnungsstellung den Preis ohne Abzug zu zahlen. Bei den Veranstaltungen der LERNKULTUR WEIMAR hat die Bezahlung grundsätzlich spätestens 14 Tage vor Beginn zu erfolgen. Bei kurzfristigen Buchungen (z.B. von Warteliste) ist der Betrag sofort nach Rechnungsstellung fällig. Nach Ablauf dieser Frist kommt der Kunde in Zahlungsverzug. Ist der Rechnungsbetrag nicht innerhalb von 30 Tagen nach dem Rechnungsdatum eingegangen, ist AF berechtigt Verzugszinsen geltend zu machen. Die Verzugszinsen betragen 10% p.a.. Zahlungen sind für die Empfängerin grundsätzlich kostenfrei zu leisten. Dies gilt auch für Zahlungen aus dem Ausland und auch dann, wenn eine Transaktionsgebühr anfällt. Die Kosten des Zahlungsverkehrs gehen immer zu Lasten der Veranlassenden der Transaktion. Alle Honorare verstehen sich als Bruttobeträge zzgl. evtl. Spesen und den anfallenden Übernachtungs-/Reisekosten, sofern diese nicht Bestandteil des Angebotes sind. Entfällt innerhalb des Vertragszeitraumes für AF der Status als Kleinunternehmer, so verstehen sich die Honorare als Nettobeträge zzgl. der dann geltenden Umsatzsteuer.

7.4. Änderung des Leistungsumfangs
Jeder der VertragspartnerInnen kann beim anderen VertragspartnerIn in schriftlicher Form Änderungen des vereinbarten Leistungsumfanges beantragen. Inhalt und Ablauf des Seminarprogramms, Anzahl der Coachings ebenso wie den Einsatz weiterer TrainerInnen aus dem Kooperationsnetzwerk von AF. Die Wahrung des Gesamtcharakters des Seminars soll dabei unverändert bleiben. Dies berechtigt die Beauftragenden weder zu einem Rücktritt vom Vertrag noch zu einer Minderung des Rechnungsbetrages.

7.5. Annullierung
Entfällt die Leistung AFs durch Krankheit, höhere Gewalt oder sonstige unvorhersehbare Ereignisse (z.B. Lockdown) besteht kein Anspruch auf eine Durchführung. AF bemüht sich in diesem Fall bestmöglich Ersatz anzubieten oder einen Ersatztermin zu vereinbaren. Ein Anspruch auf Ersatz von Reise- und Übernachtungskosten der Teilnehmenden sowie deren Arbeitsausfall besteht nicht. Für mittelbare Schäden, insbesondere entgangener Gewinn oder Ansprüche Dritter wird nicht gehaftet.

Kurse wie Autogenes Training finden nur bei einer MindestteilnehmerInnenzahl von 6 TN statt. Kommt es nicht zu einer Durchführung werden bereits gezahlte Kursgebühren erstattet. In Absprache mit den Teilnehmenden können Kurse zusammengelegt werden. Für die Veranstaltungen der LERNKULTUR WEIMAR besteht eine MindestteilnehmerInnenzahl von 8 Personen, wird diese nicht bis 30 Tage vor Beginn erreicht, kann die Veranstaltung abgesagt werden. Es erfolgt eine volle Rückerstattung der gezahlten Teilnahmegebühr.

8. Coronaschutzkonzept. Für Seminare gilt das jeweilige Corona(Hygiene)schutzkonzept der Einrichtung bzw. des Bundeslandes, in welcher/m die Seminare stattfinden. Die Teilnehmenden verpflichten sich bei Buchung zur Einhaltung der Schutzmaßnahmen um sich und andere nicht zu gefährden. Bitte beachten Sie bereits bei Buchung eventuell geltende Regelungen (z.B.3G) für Ihre Unterbringung und Teilnahme an Rahmenprogrammen. 

9. Gerichtsstand 
Gerichtsstand ist Weimar (Thüringen).

10. Schlussbestimmungen
Für meine Geschäfts- und Rechtsbeziehungen zwischen mir und den KundInnen gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Abweichend ausgehandelte Vereinbarungen sind nur gültig, wenn sie schriftlich vereinbart worden sind.


Stand: April 2021/September 2022